Lehreranwärterinnen und Lehreranwärter kommen nach dem Studium an einer Universität in den Vorbereitungsdienst / Referendariat. An vielen Universitäten werden sie auf den „praktischen Einsatz“ an einer Schule wenig vorbereitet. Sehr viele Anwärter erleben bei ihrem Einstieg / Einsatz an den Schulen einen „Praxisschock“. Sie erleben eine Herausforderung und müssen diese für sich in aktive Erarbeitung umsetzen, was Schwierigkeiten im täglichen Einsatz und Probleme in der Entwicklung zur Lehrerpersönlichkeit hervorrufen kann.

In den nachfolgend aufgeführten Arbeitsbereichen möchte ich den jungen Kolleginnen und Kollegen Hilfe anbieten.

Grundschulunterricht• Schulalltag
• Zeitmanagement
• Realitätsschock
• Psychische Probleme

Probleme mit

• Schülern, Klassen
• Kollegen
• Seminarleitern
• Ängsten (Besuche)
• Mobbing
• Selbstwertgefühl
• Berufswahl
• Alkohol / Schüler
• Überforderung

Meine langjährigen Erfahrungen am Studienseminar haben dies immer wieder deutlich gezeigt. Sie müssen nach einiger Zeit „eigenverantwortlichen“ Unterricht durchführen. Dies ist an Grund-, Haupt- und Realschulen oder Oberschulen nicht immer einfach, da sie sich das nun benötigte „Handwerkszeug“ in vielen Bereichen selber aneignen müssen. Sie bekommen Hilfestellung von betreuenden Lehrern, was des Öfteren auch Probleme in der Unterrichtsgestaltung und im Erziehungsstil nach sich zieht. Darüber hinaus haben sie eine umfangreiche Seminararbeit abzuleisten, mit der Vorbereitung der vielen Besuche von den für sie zuständigen Seminarleitern und der eigenen Unterrichtstätigkeit. Häufig treten dabei Probleme, Schwierigkeiten, Unsicherheiten und Missverständnisse auf, was ebenfalls zu Verunsicherungen führen kann. Auf Disziplinproblemen in den Klassen und in der Schule sind sie in den meisten Fällen nicht vorbereitet und benötigen vielleicht auch hier pädagogische und didaktische Hilfestellungen.

Bescheiden können nur die Menschen sein, die genug Selbstbewusstsein haben. (Gabriel Laub)