Pädagogik – „Die Wissenschaft von der Erziehung bzw. erzieherischen Handelns, besonders der heranwachsenden Generation.“ Das Aufgabenfeld umfasst die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Darüber hinaus ist es auch die Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen, die Arbeit mit Eltern, in Kindergärten, Schulen, Heimen, Vereinen usw.. Vereinfacht  ausgedrückt kann man es so formulieren, überall wo Menschen erzogen, betreut, gefördert, angeleitet, gebildet, ausgebildet oder begleitet werden, kommen pädagogische Fachkräfte –Lehrer, Erzieher – zum Einsatz.

Mädel mit MützeEin Pädagoge ist jemand, der sich mit erzieherischem Handeln, also der Praxis von Erziehung, Bildung und den Theorien der Pädagogik mit unterschiedlichen Schwerpunkten professionell auseinander setzt und z.B. berufsmäßig ausübt. Nach Giesecke ist pädagogisches Handeln eine Form des sozialen Handelns, also ein Handeln, das sich auf Veränderungen von Menschen bzw. von menschlichen Verhaltensweisen und Bedingungen ausrichtet und an anderen orientiert.

Daher gibt es auch kein „richtiges“ oder „falsches“, sondern nur „angemessenes“ oder  „nicht angemessenes“ Verhalten. Außerdem gibt es meistens / fast immer mehrere Möglichkeiten, gezielten und / oder vernünftigen Handelns. Das Hauptziel pädagogischen Handelns ist es, Lernen zu ermöglichen, Wissen anzueignen, zu speichern und jederzeit situationsgerecht anzuwenden.

Die Zahl der Scheidungen und Trennungen ist in den letzten Jahren um über 40 Prozent gestiegen. Es entstehen in den geschiedenen und getrennt lebenden Kleinfamilien sehr oft große Konflikte, die sich auf die Kinder auswirken können. Einige haben Schuldgefühle, dass sie vielleicht  an der Trennung der Eltern eine Mitschuld haben, oder sie werden als Spielball für Ansprüche benutzt. Sehr häufig entstehen nach Trennungen auch neue Verbindungen und neue Familienkonstellationen, die sogenannten Patchwork-Familien. In diesen neu geschaffenen Situationen entstehen des öfteren komplizierte und umfangreiche oder tiefgreifende Beziehungsprobleme. Die Auswirkungen bei den Kindern zeigen sich sehr oft im Schulalltag und im „ Stress „ in der neuen Familie.

Jährlich bleiben in Deutschland etwa 250 000 SchülerInnen sitzen. In NRW und Niedersachsen gibt es je 100 000 Schulverweigerer. 80 000 SchülerInnen erreichen jährlich keinen Schulabschluss. Die wirtschaftlichen Kosten sind in diesem Bereich sehr hoch. Noch schlimmer sind aber die „ Schäden „ die sich bei diesen SchülerInnen bilden können und sie in ihrer weiteren Entwicklung begleiten, auf vielen Ebenen. Das sind nur einige Punkte warum Beratung und Hilfe wichtig sein können.

Gelerntes sei alles, was man weiß oder kann, was man vorher nicht wusste oder konnte!  ( Giesecke )