TotholzDer Begriff „Coach“ stammt aus dem Englischen und bedeutet Kutsche. Er beschreibt ein Transportinstrument, das es ermöglicht, Menschen von einem Ort zum anderen zu geleiten oder zu begleiten. Das Ziel formuliert auf der Gesprächsebene der Klient, der Coach begleitet ihn auf diesem Weg als „neutraler Reisebegleiter“. Wir kennen diesen Begriff auch aus dem sportlichen Bereich als Coach oder Trainer. Er trainiert nicht nur die sportlichen Fähigkeiten, sondern arbeitet als zielorientierter Begleiter, Helfer und Motivator. Er bringt die mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Klienten gezielt in den Arbeitsprozess ein. Seine Aufgabe ist es, als neutraler Gesprächspartner oder als Interaktionspartner zu arbeiten. Er begleitet seinen Klienten bei dem Prozess der individuellen (Weiter-) Entwicklung im privaten oder beruflichen Bereich.

Für meine Praxis habe ich die nachfolgenden neun Phasen eines Coaching-Prozesses zusammengestellt:

1. Phase: Kennenlernen
Die Gesprächspartner stellen sich vor und tauschen Informationen aus.

2. Phase: Vertrauen schaffen
Die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit ist gegenseitiges Vertrauen und die Akzeptanz des anderen.

3. Phase: Rahmenbedingungen
Organisatorische Vereinbarungen, wie Ort, Zeit, Entgelt, Dauer und Termine werden festgelegt. Beiderseitige Erwartungen und Wünsche werden besprochen und festgelegt.

4. Phase: Der Informationsschwerpunkt
Das „Herzstück“ des Prozesses. Hier werden möglichst viele Informationen gesammelt, die das „Problem“ betreffen und mögliche Ziele formuliert.

5. Phase: Strategien und Maßnahmen
Wie sollen die angestrebten Veränderungen umgesetzt werden? Möglichkeiten und Methoden / Arbeitsmittel.

6. Phase: Erprobung
Hier erfolgt die Übertragung der bisherigen Erarbeitung in den Alltag.

7. Phase: Überprüfung
Wie weit ist es gelungen, die gewünschten Veränderungen in den Alltag zu Integrieren? Welche Veränderungen sind noch notwendig?

8. Phase: Integration
Die überprüften und überarbeiteten Inhalte werden in den Alltag integriert.

9. Phase: Ausstieg aus dem Prozess
Coaching ist ja Hilfe zur Selbsthilfe, der Klient muss zukünftig ohne Hilfe auskommen. Alle Ziele sollen zu seiner Zufriedenheit erreicht sein.

Zusatz
Quelle: Wikipedia.de
„Coaching“ ist die lösungs- und zielorientierte Begleitung von Menschen, vorwiegend im beruflichen Umfeld, zur Förderung der Selbstreflektion sowie der selbstgesteuerten Verbesserung der Wahrnehmung, des Erlebens und Verhaltens. Der Coach begleitet den Klienten bei der Realisierung seines Anliegens oder der Lösung eines Problems. Ziel des Coaching im beruflichen Kontext ist vor allem die Verbesserung der Lern- und Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Ressourcen des Klienten.“ „Über den beruflichen Bereich hinaus wird Coaching mehr und mehr in der Lebensberatung bei privaten Problemen und Konflikten angewandt. Es befasst sich aber ausdrücklich nicht mit der Behandlung psychischer Störungen und grenzt sich dadurch von der Psychotherapie ab.“

Wenn man seine Ruhe nicht in sich findet, ist es zwecklos, sie anderorts zu suchen. (de la Roche-Foucould)